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CO2-Preis für klimaschädliche Heizungen zu 100 Prozent auf Vermieter umlegen

Das fordern die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Deutsche Mieterbund (DMB)

Ab 2021 gelten die neuen CO2-Abgaben auch für das Beheizen privaten Wohnraums. Wenn die Bundesregierung nicht handelt, müssen Mieter mit deutlich höheren Nebenkosten rechnen. Denn nach den bisherigen Plänen von Bundeswirtschaftsminister Altmaier und Bundesumweltministerin Schulze müssen sich Vermieter an den Kosten der CO2-Bepreisung nicht beteiligen. Einkommensschwache Haushalte, die durch die Corona Pandemie noch stärker unter finanziellem Druck stehen, werden so weiter finanziell belastet.

Es ist mit Zusatzausgaben in 2021 von bis 125 Euro zu rechnen.  Auch verliert das Instrument seine Lenkungswirkung, wenn Mieter den vollen CO2-Preis für klimaschädliche Heizungen in schlecht sanierten Gebäuden tragen müssen.  Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Deutscher Mieterbund (DMB) fordern daher gemeinsam, dass der ab 1. Januar 2021 geltende CO2-Preis für Heizungen vollständig von den Vermietern getragen wird.