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Wohnungsbestand und Wohnungsgröße

Unter der Überschrift „Steigende Ansprüche führen zu Wohnungsknappheit“ fasste dpa Meldungen des Statistischen Bundesamtes zusammen

Eine „gewagte“ Interpretation. Das Statistische Bundesamt hatte gemeldet, dass es Ende 2018 insgesamt 42,2 Mio. Wohnungen in Deutschland gegeben hat mit einer Wohnfläche von insgesamt knapp 3,9 Mrd. Quadratmetern. Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2018 durchschnittlich 91,8 qm, das sind 0,9 qm mehr als 2010. Die Wohnfläche pro Einwohner hat sich um 1,7 qm seit 2010 auf 46,7 qm erhöht. Dass dies aber etwas mit „steigenden Ansprüchen“ zu tun haben könnte, sagt das Statistische Bundesamt nicht.

Die Gründe für die statistisch ausgewiesenen größeren Wohnflächen sind letztlich auch vielfältig. Die Haushalte werden kleiner, die Menschen werden immer älter, Ehescheidungen usw. führen dazu, dass es immer mehr Ein-Personen-Haushalte gibt. Und auf dem Land werden Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser immer großzügiger gebaut, Bauland ist hier noch preiswert. In den Städten dagegen läuft der Trend genau anders herum. Hier wächst die Nachfrage nach kleineren Wohnungen, geht der Wohnflächenverbrauch pro Einwohner zurück.