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Kommentar

Derzeit steht es nicht so gut um die Europäische Union. Gegründet 1957 als Wirtschaftsverbund EWG und 1992 mit erweiterten Zuständigkeiten zur EU ausgebaut, stand hinter ihr auch immer die Idee eines europäischen Bewusstseins, einer europäischen Einheit. Diese ist heute durch nationalistische und populistische Tendenzen bedroht, aber auch durch unterschiedliche Lebensverhältnisse in den Mitgliedstaaten gefährdet.

Nun steht die nächste Europawahl bevor und allen Unsicherheiten durch Brexit oder neue Datenschutzregelungen zum Trotz sollten Sie die Chance nutzen, mit Ihrer Stimme mitzuentscheiden, wie die EU der kommenden fünf Jahre aufgebaut sein soll. Nicht nur der Mieterbund, auch viele andere Initiativen und Verbände setzen sich auf europäischer Ebene für eine Angleichung der Lebensverhältnisse, für Menschenrechte und bezahlbares Wohnen, kurz, für eine Sozial- statt einer reinen Wirtschaftsunion ein.

Überlassen wir also den Populisten nicht das Feld, die mit immer neuen Methoden versuchen, Länder und Menschen gegeneinander auszuspielen und so den Zusammenhalt innerhalb der EU weiter bröckeln lassen. Das schadet 512,6 Millionen Europäern und rückt die Verwirklichung der europä­ischen Idee in weite Ferne. Wer das nicht zulassen möchte, sollte am 26. Mai nicht zu Hause bleiben, sondern seine Stimme für eine sozialere EU abgeben.