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Wir bleiben am Ball

Kommentar

Die Reichen in die Mitte, die Armen an den Rand. Die zunehmende Spaltung der Gesellschaft spiegelt sich immer stärker auch auf den Wohnungsmärkten wider.

Die Mieten im Wohnungsneubau kann ein Mieter mit durchschnittlichem Einkommen kaum noch bezahlen. Immer mehr Mieter können sich auch in ihren angestammten Wohnquartieren das Wohnen nach einer aufwendigen Modernisierung nicht mehr leisten. Einkommensstärkere verdrängen sie an den Rand der Stadt.

Das ist nicht länger hinnehmbar. Der Deutsche Mieterbund hat in den vergangenen Jahren wiederholt praktikable Vorschläge gemacht, wie eine weitere Spaltung auf den Wohnungsmärkten aufgehalten werden kann. Etwa durch eine wirksame Mietpreisbremse in Städten mit hohen Mieten.

Oder eine gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten, insbesondere nach einer notwendigen energetischen Modernisierung. Oder durch eine Ankurbelung des sozialen Wohnungsbaus.

Der Deutsche Mieterbund wird seine Vorstellungen von einer gerechten Wohnungspolitik noch vor der Bundestagswahl weiter präzisieren. Rund 550 Delegierte aus über 300 Mietervereinen werden dazu ihre Beiträge leisten.

Der Mieterbund bleibt am Ball. Er lässt nicht zu, dass große Teile der Mieterschaft an den Rand der Städte und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.